Samstag, 8. August 2009

Ko Tao II






Fishhhhhhh! :-)
Ja, gab’s im Pool nicht, richtig… Dafür aber eine Menge lustiger Übungen: Schwimmen ohne Taucherbrille, was gar nicht so einfach ist, weil dann die Nase frei ist, man aber ja durch den Mund ein- und ausatmen muss, Gewichtegürtel ab- und wieder anlegen, Weste ab- und wieder anlegen, Regulator (Ding im Mund aus dem, wenn alles gut läuft, Luft kommt, wenn man einatmet) `raus und voller Wasser wieder rein, Taucherbrille von Wasser befreien, keine Luft-mehr-Übung-und-Partner-höflich-um-seinen-zweiten-Regulator-bitten, usw., usw., usw. … Am Ende haben sie uns dann noch ganz de Luft abgedreht. Weil das andere Geübe ja auch noch nicht aufregend genug war…. Of course… Wir haben aber alle überlebt (es hatten auch noch nicht alle den Kurs bezahlt, vermutlich lag das Überleben darin begründet) und so sind wir, nach zwei Theoriestunden heute Morgen, gerade tatsächlich `raus in eine Bucht gefahren um so richtig zu tauchen! Verflixt hohe Wellen, da draußen… Zuerst Mussten wir zwei Schwimmtests bestehen. Einen „mit-Schnorchel-und-Flossen-tauchen-und-zwei-Mal-ums-Boot-schwimmen-Test“ und einen „10-Minuten-über-Wasser-halten-Test“. Und dann ging’s so richtig in den Golf, in voller Taucherausrüstung und mit einem riesen Schritt über die Reling. Zuerst so ungefähr zwei Meter tief, erst noch ein paar Übungen machen. Nicht ganz einfach, sich zu konzentrieren, wenn da super neugierige Fische um einen herumschwimmen und verdammt nah kommen… Und wenn man ausweicht, dann kommen die noch näher, nicht lustig, eher komisch, aber man gewöhnt sich mit der Zeit `dran. Nina hatte sich das viel ekeliger und schwieriger vorgestellt… Wie dem auch sei. Danach ging’s dann in`s ‚tiefe‘ Wasser: fünf Meter!!! Wir sind so richtig getaucht und haben erste Korallen und blumenartige Dinger geärgert, Fische angeschaut und irgend so eine Krabbe mit spitzem Häuschen. Riesig, das Ding. Unter Wasser sieht ja aber alles immer größer aus, als es eigentlich ist… Haben wir gelernt! ;-) Irgendwann waren wir alle ziemlich „low on air“ und sind wieder aufgestiegen. Was für ein Erlebnis! Man gewöhnt sich sehr schnell daran, seine Höhe nur mit der Atmung zu regulieren und unter Wasser schwimmen ist definitiv einfacher als an der Oberfläche. Stefans Ohren haben am Anfang ein paar Probleme gemacht, am Ende hat aber alles super funktioniert und dann musste er doch schon ein Bisschen eher nach oben, weil das Boot auf dem Hinweg doch ein Bisschen zu sehr geschaukelt hat und ihm immer noch ein Bisschen übel war. Und man soll ja nur bei bester Gesundheit tauchen… Ninas Ohren haben überraschend gut mitgespielt! Nur kurze Stiche, das war’s… :-)
Tja, wir machen hier halt `nen richtigen Tauchschein, da lernt man auch ein Bisschen Theorie… ;-) Und morgen müssen wir noch dazu einen Test mit 50 Fragen bestehen und noch zwei Tauchgänge absolvieren, am Nachmittag. Am nächsten Morgen sind’s dann noch ‘mal zwei und dann sind wir offiziell „Padi Open Water Divers“ und dürfen auf der ganzen Welt bis zu 18 Meter tief tauchen! Klingt das nicht cool?! ;-) Wenn wir noch zwei Tage länger bleiben und fünf weitere Tauchgänge, das sind dann aber „Fun-Tauchgänge“, machen würden, dann dürften wir sogar schon bis zu 30 Meter tauchen, auf der ganzen Welt. Aber ich glaube, das verschieben wir besser, eigentlich wollten wir uns ja auch noch den Rest von Thailand, Malaysia und Singapur anschauen, obwohl man sich schnell an den Ausblick hier gewöhnen kann. ;-) `Mal sehen, was noch kommt…
Heute Abend werden wir vermutlich wieder vom Buffet unseres Diving Resorts essen. Die haben immer die unterschiedlichsten Meerestiere im Angebot, frisch gefangen und auf Eis, die sie dir nach deinen Wünschen zubereiten und auf den Grill hauen. Dazu gibt’s alle möglichen Beilagen und auch noch andere Fleischsorten und Gemüse für den Grill. Für Thailand nicht ganz billig, aber definitiv seinen Preis Wert. Außerdem noch immer sehr viel billiger, als in Deutschland und das, obwohl hier auf der Insel schon alles fast vier `mal so teuer ist als auf dem Festland. Ja, ihr seht, wir lassen’s uns gut gehen, hier… ;-)
Hoffentlich klappt das Morgen mit dem Test und mit den Tauchgängen… Morgen gehen wir nämlich viel weiter `runter… 12 Meter… Oh weia… Da sieht man wohl auch schon `mal Whale Sharks… Schluck…
Viele liebe Grüße vom Traumstrand auf Ko Tao, Stefan und Nina!

Ko Tao












Hm, mussten wir halt den Bus nehmen, Nachtzug war ja ausgebucht… Eigentlich sollte uns der Bus ja direkt bis an’s Pier bringen. Stattdessen wirft er uns aber mitten in der Nacht an irgendeiner Bushaltestelle `raus und spricht dazu noch nicht `mal Englisch. Hallo?! Ein netter einheimischer Arbeiter an der Haltestelle hat uns dann erklärt, dass da ein Shuttle-Bus käme, irgendwann. Wan wüsste er aber auch nicht. Und ob überhaupt, today… Hm, haben wir uns also zu den anderen auf die Bank gesetzt und uns in unser Schicksal ergeben. Nach und nach wurden noch weitere Reisebusse ausgeschüttet und da waren wir dann ein Bisschen beruhigt. Irgendwann kam tatsächlich ein Shuttle-Bus, der uns, schläfrig und verwirrt wie wir alle waren, Buddha sei Dank, auch am richtigen Pier `rausgeschmissen hat. Was für eine Reise. Insgesamt hat aber alles geklappt und wir waren auch zu der angekündigten Zeit am Pier. Ist halt eine andere Lebensart hier…. Eine schöne und relaxte, aber wohlgemerkt! :-) Ach, uns geht`s gut hier! Am Pier haben wir dann noch `ne gute Stunde auf dem Boden auf einem Ameisenhaufen geschlafen, bis wir schließlich von Regen geweckt wurden und den Ameisenhaufen bemerkten… Die Kleinen gehören jetzt aber schon seit längerem zu unseren Buddies hier, genauso wie die witzigen kleinen Gecko-Tierchen, nur Moskitos und riesen Wespen haben es bisher nicht auf die Liste geschafft… ;-) So ein schöner Sonnenaufgang!!!! Da waren wir dem kurzen und sehr warmen Regen glatt dankbar für`s Wecken! :-) Dann haben wir bei einer Frau am Pier Stefans Tauchkurs gebucht. Sooo cool. Auf diese Weise wurde er auch `mal mit `nem Schild am Pier abgeholt. ;-) Dank des Kurses dürfen wir hier sogar beide um sonst wohnen. Nina hat sich inzwischen auch dazu entschieden, das mit dem Tauchen `mal zu versuchen. `Mal sehen, wie das mit unseren Ohren so klappt. Wir dürfen aber jeder Zeit aufhören und müssen dann nur das bezahlen, was wir tatsächlich bis dahin mitgemacht haben. Am Abend gab es schon die erste ‚Theoriestunde‘ in Form eines Films, der uns die ersten zwei Kapitel des gekauften Buches `runtergebetet hat. Nicht ganz einfach, das Ganze. Gerade, um 09.00 Uhr, haben wir weitere zwei Theoriestunden gehabt. Insgesamt haben wir drei Tauchlehrer für sieben Mann/Frau. Heute Nachmittag geht’s in den Pool. Ansonsten haben wir gestern noch einen Roller gemietet und sind die Insel abgefahren. Es gibt hier wirklich ein paar sehr schöne Aussichtspunkte.
Next Stop: der Pool. Without fish, though, wurde uns gerade noch erklärt… :-(

Donnerstag, 6. August 2009

Bangkok die Zweite...







So, da sind wir also wieder in Bangkok eingefahren, nach unserem Trip in den Norden. Schlafzug ist sooo gemütlich! Gegen neun werden alle Sitze zu Betten umgebaut. Und ein Bett von oben heruntergeklappt. Das geht echt in Sekunden. Frische Laken auf die Matratzen und ab in die Koje! J Ach, das war schön und super bequem. Ein richtiges Bett mit Vorhang und allem `drum und dran. Nina unten, Stefan oben. Und die ganze Nacht durchgepennt. Man fühlt sich ja auch wie in einer Babywiege, bei all dem Gewackel. Es gab auch lecker Abendbrot für Stefan im Zug. Für Nina leider nicht, die hat nämlich ganz schön Magenprobleme hier. Hoffentlich klappt’s da überhaupt mit dem Tauchen auf Ko Tao…
Leider sind wir nur für einen Tag zurück in Bangkok, was schon fast ein Bisschen traurig ist, angesichts der Tatsache, dass wir noch immer nicht das Rotlichtviertel mit all den Ladyboys gefunden haben. Wär‘ bestimmt `mal interessant gewesen… ;-) Zuerst haben wir unser Bus-und-Ferry-Ticket für Ko Tao (Insel auf der Ostseite in Südthailand) gebucht. Der Schlaf-Zug war leider schon ausgebucht… War nämlich Full-Moon-Party auf Ko Phang Nan, 20 000 Raver am Strand, dazu 7 DJs und eine Menge Drogen und Alkohol… Ja, nicht so richtig `was für uns, das haben wir uns auch gedacht. Nach dem Buchen der Bus-und-Ferry-Tickets wollten wir dann ein Taxi zum Pier nehmen, um von da aus eine Fahrt auf dem River in Bangkok machen zu können. Nach 20 Minuten hatten wir aber keine Lust mehr über den Preis für die Fahrt zu diskutieren, haben die Tuk Tuk- und Taxi-Fahrer einfach stehen gelassen und sind mit Metro und Skytrain gefahren. Super schnell und sooo viel friedlicher! J Am Pier haben wir auch gleich ein Expressboot erwischt, das uns direkt am Pier des Wat Po abgesetzt hat. Das ist ein weiterer Tempel mit einer 47 Meter langen, liegenden Buddhastatue `drin. Sehr beeindruckend. In unserem Zustand hätten wir uns am liebsten gleich dazu gelegt… ;-) Noch immer müde von der Trekking Tour… Danach wieder ab auf`s Boot, den ganzen River `runter, unter der großen schönen Brücke durch und dann den ganzen Weg wieder zurück. Sehr schön und vor allem abwechslungsreich, die Strecke, vorbei an Tempelanlagen, Wohngebieten, Hotelkomplexen und unfertigen, brachliegenden Bauvorhaben.
Danach haben wir uns in den Skytrain gepackt und große Teile von Bangkok ganz entspannt von oben erkundet. Da oben gibt`s sogar noch gar keinen Stau! J
Um sieben Uhr ging’s dann zurück zur Train Station, den Bus nach Ko Tao catchen.
Next stop: Ko Tao. Tauchen?!



Trekking im Thai-Dschungel







"Happy, happy, everybody, yeah?"

Diesen Spruch haben wir uns bestimmt hundert Mal als Motivation angehört. Und ob ihr's glaubt, oder nicht, es hat gewirkt! :-) Wir waren wirklich super happy in den drei Tagen mit Jack, unserem Thai-Dschungel-Führer und unserer bunt zusammengewürfelten Trekking-Gruppe. Zwei Canada-Familien, alles Mädels im Alter zwischen 47 und 13, fünf an der Zahl , einer holländischen drei-Personen-Familie, zwei netten Engländerinnnen, einer jungen Floridianerin und wir zwei. "Happy, happy! I love you a loooong time, like a snake!!!" Ja, ja, unser Jack... :-) Eine sehr lustige Gruppe, vor allem die Canadier waren immer gut 'drauf. :-)
Zuerst wurden wir alle an unseren Hotels eingesammelt und zu einem echten Thai-Markt gefahren, um uns mit Dschungelutensilien ausstatten zu können. Danach ging's dann in einen Nationalpark zum Mittagessen und anschließendem Elefantenreiten. Elefantenreiten, endlich! :-))) Gott, die Dinger wackeln! Stefan sagt: "Schlimmer als ein Kamel!" Meine Güte, sind die hoch! Man unterschätzt das ganz schön, wenn man die nur so von unten vorne füttert... Und verwöhnt! Unfassbar! Aprupte Stops alle vier fünf Schritte, weil das kleine Tierchen eine Banane fordert und dafür stehenbleibt und seinen Rüssel nach oben streckt, waren absolut normal. Und wehe, man gibt ihm keine! Schon 'mal über und über mit Elefantennrotze bespritzt worden!? Da können auch zwei Lehrer auf dem Rücken nichts mehr erziehen, alles für die Katz' da... Nee, für den Elefanten, egal. Nach der Elefantentour jedenfalls ging's dann zum ersten Wasserfall. Der Weg fürte vorbei an wuderschönen Reisfeldern, die mithilfe von sehr interessanten Wasserkonstruktionen bewässert wurden. Lauter kleine Fröschlein da. :-) Im Wasserfall durften wir baden, bis es dann (natürlich bergauf) zu unserem ersten Bergdorf-Übernachtungshäuschen ging. Hier hat Jack für uns gekocht und bald danach sind wir alle nach ein bisschen Lagerfeuer völlig erschöpft unter unsere Moskitonetze gekrochen. Der zweite Tag bestand aus weiteren Wasserfall-Stops und viel Gelaufe in den Bergen. Und wie das nun 'mal bei Bergen so ist: es geht auf und ab, ganz zum Ärgernis unserer Mittrekker... ;-) Leider endete der Abend ein Bisschen aprupt, nachdem unser Guide und seine Bergvolkkumpels ein Bisschen zu tief in die Bierdosen geguckt hatten... Tja, die Luft da oben ist halt dünner und die Menschen nicht so ganz trinkfest. Egal, der Ausblick am nächsten Morgen hat uns alle entschädigt! :-) Absolutes Highlight der Tour: nach einem langen und anspruchsvollen Abstieg sind wir Bamboo-Raften gegangen! Das war ein Spaß! :-) Ich kann nicht verstehen, wie Leute da trocken ans andere Ende der Strecke kommen! Speziell die Canada-Kids sind wie kleine Wasserflöhe von Floß zu Floß gehüpft und haben einen nach dem anderen in's kühle Nass befördert. Unglaublich! Zuletzt musste sogar Stefan (the Rock) 'dran glauben. Eine hinterhältige Attacke eines winzigen canadischen Teufels unter mithilfe aller drei Bamboo-Raft-Führer hat's schließlich gebracht. Nicht zu fassen. Bestimmt hatten die Bamboo-Fahrer noch nie sooo viel Spaß auf ihren Floßen! :-) Nur die Elefanten am Rand des Flusses haben uns vermutlich für bescheuert erklärt. Na ja, so genau kann man das ja nicht sagen, aber sie haben uns doch schon sehr aufmerksam betrachtet. Aaaaaach, das war 'ne tolle Zeit! Die Leute haben wir dann auch gleich noch am Abend in Chiang Mai zum Abendessen in der Zivilisation wiedergetroffen und fast nicht wiedererkannt, so sauber und gepflegt und unverschwitzt... ;-) Und zum Abschied hat uns dann auch noch ein kleiner Baby-Elefant im Restaurant besucht. Mitten in Chiang Mai! Unfassbar, so 'was passiert auch nur in Asien, was für ein Volk! :-)
Alles in allem eine super Tour!
Am nächsten Tag haben wir uns dann noch schnell 'n paar Tempel in Chiang Mai angeguckt. Ihr werdet's nicht glauben, aber in allen Tempeln is Buddha inside! ;-) Ach ja: eine Fussmassage haben wir uns auch noch gegönnt. Bei Insassinnen des Frauengefängnisses. Sehr schön und völlig entspannend, wenn man nicht gerade so starke Hände an sich arbeiten lässt, wie Stefan... ;-) Das kann auch schon 'mal schmerzhaft und sehr kitzelig sein... ;-)

Next stop: Bangkok again. Juchhuuu, per Nachtzug nach Bangkok! Sind schon völlig gespannt! :-)

Mittwoch, 5. August 2009

Sukhothai






































Sava-ti ka, sava-ti krap ihr Lieben!

Ja, ihr seht was so eine Woche Thailand alles anrichten kann. Inzwischen traeumen wir schon auf Thai... :-) Nein, aber von Tempeln und Elefanten bestimmt. Am ersten Tag haben wir uns nur noch schnell Neu Sukhothai angesehen, das zum groessten Teil nur aus einem Markt (sehr schoen, allerdings) und ein paar Restaurants besteht. Wir haben uns eine Rocker-Kneipe mit Terasse ausgesucht. Hmmm, lecker, Thai food: Nudeln und Reis, was auch sonst... Mit Ei, versteht sich. Hier ist alles mit Ei... Nur Ei, ueberall, sogar rosane Eier. Ob die hier auch rosane Huehner haben? Moeglich waers... :-)
Am zweiten Tag sind wir nach Old Sukhothai gefahren. Wunderschoene Tempelanlagen und Ruinen. Noch aelter als in Ayutthaya, war auch mal eine alte Siam Hauptstadt. Und auch Weltkulturerbe. Und das Beste: die Buddha-Statuen hatten Koepfe! :-) Wir waren ja voellig ueberrascht, nachdem wir in Ayutthaya nur Statuen ohne Koepfe vor die Linse bekommen haben... Sehr beeindruckend, das Ganze und auf jeden Fall einen Stopp wert!

Gewohnt haben wir hier in einem super schoenen kleinen Bungalow mit eigenem Badezimmer. Natuerlich wieder ohne Moskitonetz, aber dank Jana war das Problem schnell behoben und wir konnten ruhig in einer Geraeuschkulisse von Naturviechern schlafen. Das war schoeoeoen! :-)

Also wie ihr seht, geht es uns super gut hier.

Next stop: Chiang Mai. Trecking!!!! :-)

Dienstag, 28. Juli 2009

Kanchanaburi und Ayutthaya













So, gestern war also Kanchanaburi-Tour-Tag. (siehe Karte rechts) Erster Stop der Tour war der zweite Weltkrieg Friedhof in Kanchanaburi. Danach war die Brücke am Kwai `dran. Die sieht ja gar nicht so aus wie im Buch/ Film. Das Museum dazu ist leider nicht wirklich zu empfehlen, aber dafür war die Landschaft um die Brücke echt schön. Es kam sogar tatsächlich ein Zug, der die über die Brücke laufenden Touris ganz schön fix vom Gleis gehupt hat… Tja, rennen oder springen, da gibt et nix… ;-) [Außer die Einbuchtungen, aber anders ist spannender… ;-)] Danach ging’s zum Mittagessen in ein Restaurant auf einem Schiff. Von da aus konnte man ein Stück der Death Railway sehen, über diese Brücke fährt heute bestimmt kein Zug mehr, glaubt uns… ;-). Das Essen war super und die Gruppe auch. Sehr lustiger Mix aus vier Londonern, zwei Amerikanern und uns zwei Deutschen. J Nächste Station war der Wasserfall im Say Yok Nationalpark. Sehr, sehr schöne Gegend, da oben. Und danach der Höhepunkt des Tages: der Tigertempel. Für alle, die ihn noch nicht aus dem TV kennen, der Tigertempel ist ein Versuch von einigen Mönchen Tiger so zahm zu machen, dass selbst Touris sie kuscheln dürfen. Wir kamen so gegen halb eins im Tigertempel an. Zu der Zeit sind die Mönche immer mit ihren Tigern in einer Schlucht. Sehr einschüchternd, das ganze Tempelgebiet. Überall Kameras und man fragt sich ernsthaft, ob die dazu da sind, wild gewordene Touris oder Tiger zu orten… Auf dem Weg in die Schlucht kann man auch schon `mal `ner Herde Wildschweine, `nem Rudel Rehe oder ein paar Kühen auf der Straße begegnen… Am coolsten war aber das Kamel. Unglaublich, absolut unglaublich. Und alle Viecher frei und völlig durcheinander gewürfelt. Nicht zu fassen… Wir also mehr oder weniger schnell in die Schlucht. Die Schlucht selbst ist eher unspektakulär: Schlucht und am Ende ein kleiner Wasserfall mit Badesee für Tiger. Stefan war der erste (Nina musste erst `mal gucken, wie gut gelaunt die Tierchen denn eigentlich sind [, wenn die einen von uns fressen, dann hat der andere wenigstens noch `n Bisschen Urlaub zum ablenken…J]. Man wird, an der Hand von einem/einer Thai von Tiger zu Tiger geführt während ein/e andere/r Thai Fotos von einem macht. Das hat super viel Spaß gemacht. Die Tierchen lassen echt alles mit sich machen und dösen die ganze Zeit vor sich hin. Wenn aber `mal einer aufgestanden ist, ist einem schon ein Bisschen mulmig geworden… ;-) Gut, dass keiner gebrüllt hat, vermutlich wäre Nina die erste gewesen, die am Ausgang angekommen wäre… ;-) Die sind echt verdammt groß! Am Ende darf man dann auch noch mit ein paar Babytigern kuscheln, sehr süß, die Kleinen. J

Danach ging’s zurück nach Bangkok und von da aus mit dem Zug nach Ayutthaya. Über 2 Stunden mal 3. Klasse fahren, das war ein Abenteuer! Wir wurden ganz lieb (mit einem „Welcome Ms. Nina W...“-Schild, man fühlt sich schon ein Bisschen geehrt…) vom Bahnhof abgeholt und in unser Hostel gebracht. Ein typisches Thai-Appartment mit eigenem Badezimmer. Angeblich sind die Mücken hier ja nicht poisnous, aber darauf wollten wir uns lieber nicht verlassen und haben letztendlich (sicher war Ninas Quengeln nicht ganz unschuldig daran), Janas Mückennetz installiert. Sehr abenteuerlich, kann ich nur sagen, aber dank der vielen mitgelieferten Befestigungsmaterialien nicht unmöglich. Was für ein Tag…

Heute haben wir dann die ultimative Tempeltour in Ayutthaya gemacht und nebenbei noch ein paar Elefanten in der Stadt gefüttert. Wow, kann man nur sagen. Klar, dass die ganze Stadt Unesco Weltkultuerbe ist. Unglaublich schön, diese Ruinen. Man kann auf jeden Fall erahnen, wie gewaltig diese Tempelanlagen `mal gewesen sind (als es noch Hauptstadt von Thailand war). Auch den von Baumwurzeln umschlossenen Buddha-Kopf haben wir am Ende noch gesehen. Dann haben wir noch lecker Thai gegessen.

Nächster Stop: Sukhothai – noch mehr World Heritage Tempel ansehen bevor es dann schon bald nach Chiang Mai zum Dschungel-Trecking mit Elefanten-Reiten und Bamboo-Rafting geht! J Bis bald und liebe Grüße, Stefan und Nina!


Sonntag, 26. Juli 2009

Bangkok







Hallo ihr Lieben!

nach einem schönen Flug mit Thai-Airways sind wir gut in Bangkok angekommen (sehr viel weniger Ohrenschmerzen auf Stefans Seite... Wir arbeiten daran...). Eine überwältigende Stadt. Das Hostel (Chada Guest House) war schnell gefunden und ist super! Wir haben ein Doppelzimmer mit A/C und eigenem Bad und Dusche. Haltet euch fest, es kostet gerade mal 6€ die Nacht und das soll noch teuer sein. Und das direkt auf der Khao San Road.. Irre... Ein normales Abendessen am Stand in der sehr quirligen Khao-San-Road kostet gerade mal 25Baht (ca. 50Cent) und ist super lecker! Ach ja, hier lässt es sich leben- ;-) Gestern haben wir nach der Ankunft erst einmal die Umgebung gecheckt und schon die ersten Tempel besichtigt. Unter anderem einen riesigen "Standing Buddha" (32m hoch). Wahnsinn! Danach haben wir schon
'mal ein paar Dinge für die nächsten Tage im Norden gebucht. Darunter sind ein paar Bus- und Bahnfahrten, ein Besuch im Tigertempel, eine 3-tägige Trekkingtour im Dschungel mit Elefanten und Rafting u.s.w. Nun hoffen wir nur, dass alles auch so klappt, wie wir das geplant haben. Die Wege dazwischen haben wir tourigemäß in TUK-TUKs überbrückt. TUK-TUKs sind kleine motorisierte 3-Räder mit großer Bank hinter dem Fahrer für die Farangs (Touris). Ein sehr lustiges Abenteuer, weil die Typen echt irre fahren. Wenn man an den Tempeln etc. aussteigt, warten sie ganz brav und nehmen dich wieder mit. Gestern hatten wir das TUK-TUK bestimmt 3 Stunden und haben gerade mal 60 Baht (ca. 1,50€) bezahlt. Nach der letzten Station mussten wir ihn zwar streng daran erinnern, dass wir nur zurück zum Hostel wollen, aber das war noch super harmlos im Vergleich zu den Sachen, die wir über solche Aktionen schon gehört und gelesen haben. Wir haben einfach gesagt, dass wir dann im Tuk-Tuk bleiben wollen, wenn er sein Benzin auffüllt, und nicht "You look at fashion" machen wollen. Plötzlich hat das Benzin dann doch gereicht... So, so... ;-) Am Abend sind wir dann noch durch die belebten Straßen gewandert und haben so einiges über die Thais und ihr Land gelernt.

Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, haben wir heute unser Kulturprogramm in Bangkok fortgesetzt. Diesmal war es nach einem Frühstück für unglaubliche 1,50€ aus dem 7Eleven (Amerika-Fans unter euch werden nun schmunzeln) der Königspalast mit einem extrem großen Tempel. Sehr beeindruckend. Dort haben wir auch den ersten "richtigen" Regenschauer abbekommen. Gut, dass es hier so schön warm ist, da war es uns nämlich ziemlich egal, dass wir bis auf die Haut nass waren. Es war sogar irgendwie angenehm... :-) Der Abend endete ziemlich relaxt nach leckerem Essen auf der Touri-Meile mit ziemlich gutem Thai-Bier im Hostel-Common-Room mit Bilder sichern und Blog schreiben ;-)

Morgen gehts gleich früh los zum River Kwai... Und zum Tiger-Streicheln in den Tempel. 'Mal sehen, ob Stefan einen kleinen in seinen Rucksack schmuggeln kann, ne Danica? ;-)

Viele Grüße von sehr zufriedenen Urlaubern! Nina und Stefan